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Sally

Sally: Eine Geschichte vom Jagen.

Wir sind eine vierköpfige Familie und Frau und älterer Sohn wollten unbedingt einen Hund. Welchen nehmen? Ein Labrador ist doch schön!
Wir sind dann auf einem benachbarten Bauernhof fündig geworden, wo die Mischlingshündin von einem reinrassigen Labrador sehr süße Welpen hatte.
Uns am nettesten erschien die kleine süße Schwarze mit den vier weißen Pfoten – das wurde unsere Sally.
Sie war anfangs ein sehr braver Hund, war sofort Stubenrein und hat auch keine Schuhe oder sonstiges angeknabbert: einfach rundum toll.
Bei den ersten Spaziergängen im Wald entpuppte sie sich dann als toller Fährtengänger – das ist doch lustig !? Oder doch nicht?
Es wurden auf einmal Blättern nachgejagt, dann Vögeln, Katzen und sogar Hasen. Den Abschuß brachte dann eine kleine Jagd auf Rehe.
Das war uns dann aber doch nicht geheuer.
Frauchen suchte dann Hilfe und fand sie in Silvia Baumann. Hier lernte sie erst mal den Hund zu verstehen. Welche Signale bedeuten was.
Das Stöbern war eigentlich schon die Vorstufe zum Jagen und sollte möglichst schon unterbunden werden.
Aber wie schafft man das?
Dies zeigte uns Silvia Baumann.
Erst einmal muß der Hund wissen, daß das Frauchen der “Boss” ist. Das schafften wir durch viel Unterordnung.
Zum zweiten kam dann die Dummyarbeit hinzu, die dafür gesorgt hat, daß der Jagdtrieb umgelenkt wurde. Da aber der Trieb sehr stark war benötigten wir eine zusätzliche Hilfe: ein Sprühhalsband. Nach dreimaliger Anwendung wußte die Sally, daß Jagen verboten ist.
So war der Dummy nun beim spazieren gehen interessanter als das Reh oder der Hase in der Nähe.
Durch weitere Arbeit, z.B. Agility, konnte der Hund mehr ausgelastet werden und lenkte seine Energie in sportliche Betätigung um.
Durch ständige Arbeit mit Unterordnung, nicht nur auf dem Hundeplatz sondern immer und überall, war es nun möglich, die Sally im Wald ohne Leine laufen zu lassen. Wenn sie etwas zum Jagen wittert “fragt” sie uns erst mal, ob sie los darf. Natürlich nicht. Und das sagten wir ihr auch. Dafür darf sie dann den Dummy holen.

Wichtig ist: Einfaches Spazierengehen gibt es nicht. Man muß immer mit dem Hund arbeiten. Unterordnung und Dummyarbeit wird Sally ein Leben lang begleiten – aber das sorgt für ein leinefreies Laufen – ein freies Leben für den Hund!




   
             

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